MIL SPEZ 810G Hochtemperatur

Prozedur I (Aufbewahrung): das ausgeschaltete Gerät wird hohen Temperaturen ausgesetzt, um die Beständigkeit der physikalischen Materialien, aus denen das Gerät besteht, zu prüfen.

Prozedur II (Betrieb): hier geht es darum, wie gut das Gerät im Betrieb (d. h. das Gerät ist eingeschaltet und wird benutzt) mit hohen Temperaturen zurecht kommt. Prozedur II wird eigentlich in zwei Teile unterteilt:

  • Tests mit konstanter Exposition sind in der Regel solchen Geräten vorbehalten, die in unmittelbarer Nähe einer künstlichen Wärmequelle sein werden.
  • Tests mit zyklischer Exposition bilden die realen Bedingungen besser nach. Der Temperaturbereich, der für zyklische Betriebstests verwendet wird, reicht von 30 Grad Celsius bis 49 Grad Celsius. Die Temperatur muss mindestens dreimal zwischen den Extremwerten wechseln, während überprüft wird, ob das Gerät zu jedem Zeitpunkt des Tests funktioniert.

Prozedur III (taktisches Standby bis in Betrieb) prüft, wie gut das Gerät unter Betriebsbedingungen funktioniert, nachdem es bei der Aufbewahrung höheren Temperaturen ausgesetzt war.

MIL SPEZ 810G Niedrigtemperatur

Prozedur I (Aufbewahrung): das ausgeschaltete Gerät wird niedrigen Temperaturen ausgesetzt, um die Beständigkeit der physikalischen Materialien, aus denen das Gerät besteht, zu prüfen.

Prozedur II (Betrieb): das Prüfverfahren beinhaltet die allmähliche Abkühlung des Geräts auf die niedrige Temperatur in dem jeweiligen Bereich und die mindestens zweistündige Nutzung bei dieser Temperatur, um zu prüfen, ob das Gerät weiterhin funktioniert.

Prozedur III (Manipulation): untersucht, wie leicht sich das Gerät mit dicken Winterhandschuhen einrichten und zerlegen lässt.

Ablesbarkeit im Sonnenlicht

Der Bildschirm lässt sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesen. Die von den Herstellern verwendeten Techniken sind je nach Marke unterschiedlich. Zu diesen Techniken gehören z. B. hellere LCD-Panels und die Beschichtung mit Blend- oder Reflexionsschutz bei gleichzeitiger Verbesserung der Ablesbarkeit.

IPXX

Gemäß der Definition im internationalen Standard IEC 60529 wird der Schutzgrad gegen das Eindringen von Fremdkörpern (einschließlich Körperteilen wie Händen oder Fingern), Staub, versehentlicher Kontakt und Wasser in elektrischen Schaltschränken klassifiziert. Die Standards wollen Anwendern über unklare Marketingbegriffe wie z. B. „wasserfest“ hinaus detailliertere Informationen zur Verfügung stellen. IP65 bedeutet vollständiger Schutz vor dem Eindringen von Staub sowie Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel.

IP 6 8
„Schutz gegen Eindringen“ Erste Ziffer: Schutz gegen Fremdkörper Zweite Ziffer: Schutz vor Flüssigkeiten

MIL SPEZ 810G Staub/Sand

Prozedur I (Blasen von Staub): testet das Eindringen von Staubpartikeln kleiner 150 μm bei einer durchschnittlichen Konzentration von 10,6 Körnchen pro Kubikmeter. Die Bedingungen werden über mindestens sechs Stunden bei Umgebungstemperatur beibehalten, wobei das Gerät immer wieder gedreht wird, um gleichmäßig alle Seiten auszusetzen. Anschließend wird die Temperatur auf Betriebstemperatur erhöht, die Windgeschwindigkeit wird reduziert, die Staubbelastung beendet und das Gerät wird weitere 6 Stunden getestet und ggf. wieder gedreht.
Prozedur II (Blasen von Sand): testet das Eindringen von Partikeln mit einer Größe zwischen 150 μm und 850 μm bei deutlich höheren Windgeschwindigkeiten – 18 bis 29 m/s (40-65 mph). Die Sandkonzentration variiert stark je nach Zielumgebung — der obere Grenzwert beispielsweise simuliert die Nähe eines Flugzeugs. Der Test dauert 90 Minuten pro Seitenfläche des Geräts, wobei für das sichere Drehen des Geräts die Sand- als auch Windexposition beendet werden.

MIL SPEC 810G Fall

Der MIL-STD-810G Falltest wird in einigen Dokumenten auch als „Stoßtest“ bezeichnet. Diese Tests sollen die Beständigkeit der Ausrüstung beim Be- und Entladen sowie während des Transports messen. Der Falltest umfasst die Prüfung der gesamten Oberfläche des Geräts gegenüber mechanischen Stoßbelastungen: alle Flächen, Kanten, Ecken. Insgesamt müssen für den Falltest 26 Stürze aus einer Höhe von etwa 4 Fuß absolviert werden (Smartphones, Laptops). Nach jedem Sturz wird die Ausrüstung auf Beschädigungen überprüft.

Die Geräte fallen auf 2 Zoll starkes Sperrholz (auf Betonuntergrund), um die Oberfläche nachzubilden, auf die die meisten Geräte in einer militärischen Transportumgebung herabfallen. In der realen Welt ist dies nicht unbedingt der Fall: die Menschen stehen eher auf Beton, Metall oder Marmor als auf Sperrholz.

ANSI

Das American National Standards Institute (ANSI) überprüft Sicherheitsstandards, einschließlich Gefahrenbereiche, alle 5 Jahre. Im Juli 2012 wurde UL 1604 — Electrical Equipment for Use in Class I and II, Division 2 Hazardous Locations — als geprüfter und anzuwendender ANSI-Standard in den USA zurückgezogen. UL1604 wurde ersetzt durch ISA 12.12.01-2000, der ähnliche Anforderungen stellt wie UL1604 Hazardous Locations Class 1 Division 2.

Eine Zertifizierung nach ANSI 12.12.01-2000 Hazardous Location gestattet den Einsatz von Produkten in potenziell explosionsgefährdeten Umgebungen, wie z. B. in der Öl- und Gasindustrie, Petrochemie, Luftfahrt und in anderen Industriebereichen. Modelle, die nach ANSI 12.12.01-2000 Hazardous Location geprüft sind, stehen für den Einsatz in Umgebungen nach Klasse I, Abschnitt 2, Gruppen A, B, C und D zur Verfügung. Zu diesen Umgebungen zählen Orte, an denen entzündliche Gase, Dämpfe und Flüssigkeiten unter anormalen Bedingungen oder bei Unfällen vorhanden sind.

Sowohl DURABOOK U11I, R11, R11L Tablets als auch der Z14I Laptop können als sichere, zuverlässige Lösungen für funkenfreien Betrieb konfiguriert werden.

ATEX

Die Bezeichnung ATEX leitet sich von der französischen Bezeichnung der Richtlinie 94/9/EC ab: Appareils destinés à être utilisés en ATmosphères EXplosives. Eine Richtlinie des Europäischen Komitees für Normung für „Geräte und Schutzsysteme, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden sollen“.

Alle Geräte und Schutzsysteme, die für diese Art von Nutzung in der EU vorgesehen sind, müssen die Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen der ATEX-Norm erfüllen. Geräte, die für den Einsatz in bestimmten, weniger gefährdeten Bereichen vorgesehen sind, können von den Herstellern selbst zertifiziert werden. Die ATEX-Richtlinie betrifft Gas-, aber auch Staubexplosionen (Staubteilchen können, anders als allgemein angenommen, gefährliche Explosionen verursachen).

Gefahr – Gas/Dampf/Nebel:

Zone 0 – Orte, an denen ständig oder längere Zeit oder häufig eine explosive Atmosphäre vorherrscht, die eine Mischung ist aus Luft und gefährlichen Stoffen in Form von Gas, Dampf oder Nebel.
Zone 1 – Orte, an denen im normalen Betrieb wahrscheinlich gelegentlich eine explosive Atmosphäre vorherrscht, die eine Mischung ist aus Luft und gefährlichen Stoffen in Form von Gas, Dampf oder Nebel.
Zone 2 – Orte, an denen im normalen Betrieb wahrscheinlich nie oder höchstens kurzzeitig eine explosive Atmosphäre vorherrscht, die eine Mischung ist aus Luft und gefährlichen Stoffen in Form von Gas, Dampf oder Nebel.

Hazard – Pulver/Staub:

Zone 20 – Orte, an denen ständig oder längere Zeit oder häufig eine explosive Atmosphäre in Form einer Wolke brennbaren Staubes in der Luft vorherrscht.
Zone 21 – Orte, an denen im normalen Betrieb wahrscheinlich gelegentlich eine explosive Atmosphäre in Form einer Wolke brennbaren Staubes in der Luft vorherrscht.
Zone 22 – Orte, an denen im normalen Betrieb wahrscheinlich nie oder höchstens kurzzeitig eine explosive Atmosphäre in Form einer Wolke brennbaren Staubes in der Luft vorherrscht.

Brückenbatterie

  • Die Brückenbatterie ist für die Hot Swapping-Funktion vorgesehen, also für den Wechsel des Akkus ohne Abschaltung oder Herunterfahren des Systems. Die Brückenbatterie liefert den Benutzern einige Minuten Strom (je nach Kapazität), damit sie den Akku im laufenden Betrieb und ohne Unterbrechung ihrer Arbeit wechseln können.

Bitlocker

  • BitLocker heißt das von Microsoft selbst entwickelte, benutzerfreundliche, Verschlüsselungsprogramm für Windows, das Ihr gesamtes Laufwerk verschlüsseln sowie Ihr System vor nicht autorisierten Änderungen z. B. durch Malware auf Firmware-Level schützen kann.
  • Für die Ausführung von BitLocker benötigen Sie einen Windows PC mit einer der oben genannten OS-Varianten plus ein Speichergerät mit mindestens zwei Partitionen und ein Trusted Platform Module (TPM).

CAC & Smartcard

  • Die CAC, eine „smarte“ Karte mit der Größe einer Kreditkarte, ist die Standardidentifikation für im Einsatz befindliches Militärpersonal, ausgewählte Reservisten, DoD Zivilangestellte und berechtigtes Vertragspersonal. Außerdem ist es die wichtigste Karte für den physischen Zugang zu Gebäuden und kontrollierten Bereichen und sie ermöglicht den Zugriff auf DoD-Computernetzwerke und –systeme.
  • Vorteile von Smart Card, CAC und PIV
  • Authentifizierung. Ein grundsätzlicher Zweck ist es, Nutzern den Nachweis ihrer Identität zu ermöglichen.
  • Vertraulichkeit. Durch Verwendung des Zertifikats mit asymmetrischer Kryptographie kann die Vertraulichkeit von Daten geschützt werden.
  • Integrität. Das Zertifikat kann auch mit digitalen Signaturen verwendet werden, um die Integrität der Nachricht zu gewährleisten.
  • Nichtabstreitbarkeit. Eine digitale Signatur bietet zusätzliche Integrität.

HERO-Test (HERO = Hazards of Electromagnetic Radiation to Ordnance, Gefährdung von Militärmaterial durch elektromagnetische Strahlung)

  • HERO-Tests werden verwendet, um festzustellen, dass die erforderlichen Sicherheitsmargen für Militärmaterial eingehalten werden, wenn das zu testende Gerät starken elektrischen Feldern nach MIL-STD-464 ausgesetzt wird.
  • „Unbeschränkte“ Werte gelten für Kampfmittel, die von Schiffen gestartet werden und den Senderhauptstrahl im Bereich 2,7 GHz bis 3,6 GHz mit Spitzenfeldwerten von 27,460 V/m passieren. Für alle anderen Kampfmittel ist der unbeschränkte Spitzenfeldwert auf 12,667 V/m bei einem durchschnittlichen Feldwert von 1,553 V/m reduziert.
  • „Beschränkte“ Werte gelten für Bereiche mit Kampfmitteln, in denen Personal anwesend sein kann, z. B. Montage-/Demontage- und Be-/Entladebereiche. Damit ein Hersteller eine „HERO SAFE ORDNANCE“ erhalten kann, entweder unter Einrechnung aller relevanten Faktoren oder auf einer angemessenen Montagestufe, müssen die Kampfmittel anhand dieser Testwerte beurteilt werden.

FIPS 140-2

  • Der Federal Information Processing Standard 140-2 (FIPS 140-2) ist ein von den USA und Kanada gemeinsam geförderter Sicherheitsstandard für Hardware-, Software- und Firmware-Lösungen. Für die öffentliche Beschaffung in den USA müssen alle Lösungen, die Verschlüsselungstechnik verwenden, nach FIPS 140-2 geprüft werden, damit Endnutzer ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit erhalten.
  • Organisationen verwenden den FIPS 140-2 Standard um sicherzustellen, dass die von ihnen ausgewählte Hardware bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllt. Der FIPS-Standard definiert vier Sicherheitsstufen mit unterschiedlich hohen qualitativen Anforderungen:
Stufe 1 Erfordert für Produktionsumgebungen taugliche Ausrüstung und extern geprüfte Algorithmen.
Stufe 2 Erfordert zusätzlich physischen Manipulationsschutz und rollenbasierte Authentifizierung. Softwareimplementierungen müssen auf einem Betriebssystem laufen, das nach den Allgemeinen Kriterien von EAL2 geprüft ist.
Stufe 3 Erfordert zusätzlich physischen Manipulationsschutz und identitätsbasierte Authentifizierung. Es muss auch eine physische oder logische Trennung zwischen den Schnittstellen geben, durch die „kritische Sicherheitsparameter“ in das System hineingelangen oder es verlassen können. Private Schlüssel können nur in verschlüsselter Form hinein- oder herausgelangen
Stufe 4 Auf dieser Stufe sind die physischen Sicherheitsanforderungen noch strenger und es muss eine aktive Reaktion auf Manipulationsversuche möglich sein, d. h. der Inhalt des Geräts muss gelöscht werden, wenn verschiedene Formen von Attacken aus der Umgebung erkannt werden.

MIL-STD-461

  • MIL-STD-461 ist der Standard, der die Testgrenzwerte, Teststufen und Testverfahren für verschiedene elektromagnetische Phänomene für Elektronikgeräte vorgibt, die von der U.S. Army, Navy und Air Force auf allen Plattformen (Boden, See und Luft) verwendet werden. Die neuste Version ist MIL-STD-461G.
  • Dieser Standard eignet sich am besten für tischmontierte oder freistehende Ausrüstung mit einer Stromaufnahme von weniger als 200 A. Er findet üblicherweise weder Anwendung für Teile wie Komponenten und unabhängige Module in elektronischen Gehäusen noch für komplette Plattformen wie ein Flugzeug oder U-Boot.

MIL-STG-810G

  • MIL-STD-810G umfasst eine Reihe von Tests, die das US Militär entwickelt hat, um die Belastbarkeit seiner Ausrüstung unter den verschiedenen Umgebungen, unter denen diese voraussichtlich eingesetzt (Umgebung) oder transportiert (Stöße) werden, zu testen. Dieser Test fällt je nach Art, Größe und Gewicht der zu testenden Ausrüstung unterschiedlich aus.
  • Zu den gängigsten Umgebungstests zählen:
    • Hoch-/Niedrigtemperatur
    • Mechanische Belastung beim Transport (Stöße)
    • Feuchtigkeitsbeständigkeit
    • Die Teststandards variieren je nach Positionierung von „rugged“ (robusten) Geräten. („semi-rugged“ oder „fully rugged“)

NIT-Wert

  • NIT ist ein Messwert, der angibt, wie viel Licht der TV-Bildschirm innerhalb eines gegebenen Bereichs an Ihre Augen überträgt (Luminanz). Technisch gesprochen ist ein NIT die abgegebene Lichtmenge, die einem Candela pro Quadratmeter entspricht (cd/m2 – ein genormtes Maß für die Lichtintensität). Je höher der Wert, desto heller das Display. Displays für Laptops und Mobilgeräte erreichen durchschnittlich 200 bis 300 NITS.
  • Für ein gleichermaßen kräftiges Bild muss ein im Freien genutztes Display mindestens 400 NITS erreichen und um auch bei direkter Sonneneinstrahlung hell und lesbar zu bleiben, sind 700 NITS nötig.
  • „Bei den Spezifikationen herrscht eine Art Wettrüsten. Der Unterschied zwischen 700 NITS und 2.000 NITS ist kaum mehr nachweisbar. Es ist nicht linear. 2.000 NITS sind nicht dreimal heller als 700 NITS“, weiß Tom Dixon, Vizepräsident Marketing bei SunBrite TV. „Der wirklich spürbare Unterschied liegt zwischen 400 und 700 NITS.“

Rugged (Robust)

  • „Fully-rugged“ Geräte sind von innen heraus konzipiert für einen Einsatz unter extremen Temperaturen, sie sollen Stürze, Stöße und Vibrationen aushalten können und staub- und wasserdicht sein.
  • Ein robuster Laptop wurde für den zuverlässigen Einsatz in staubigen oder feuchten Umgebungen und Bedingungen gebaut. Diese Laptops besitzen ein dickeres und stärkeres Gehäuse als normale Laptops und werden hauptsächlich für industrielle und militärische Zwecke und am Bau eingesetzt. Ein robuster Laptop kann aber auch andere wichtige Anforderungen wie hohe Leistungsfähigkeit und Sicherheit auf höchstem Niveau bieten. Robuste Laptops sind so konstruiert, dass sie mobil eingesetzt werden können und beständig gegenüber Vibrationen, Stößen, Herabfallen, Staub und Wasser sind.
  • „Fully-rugged“ Geräte erfüllen in der Regel die Vorgaben von IP65 und MIL-STD-810.

SED

  • Ein SED (Self Encrypting Drive, selbstverschlüsselndes Laufwerk) ist ein Festplattenlaufwerk (HDD) oder ein Solid State-Laufwerk (SSD) mit einer in das Laufwerk eingebauten Verschlüsselungsschaltung. Es verschlüsselt alle auf das Medium geschriebenen Daten in transparenter Weise. Wenn es entsperrt wird, werden alle vom Medium gelesenen Daten auf transparente Weise wieder entschlüsselt.
  • Dieser Verschlüsselungsprozess erfolgt über einen einzigartigen und zufällig generierten Datenverschlüsselungsschlüssel (Data Encryption Key, DEK), mit dessen Hilfe das Laufwerk die Daten sowohl ver- als auch entschlüsselt. Alle Daten, die auf das Laufwerk geschrieben werden, werden zunächst mit dem DEK verschlüsselt. Analog werden alle Daten, die vom Laufwerk gelesen werden, zunächst mit dem gleichen DEK entschlüsselt, ehe sie an das übrige System gesendet werden.

„Semi-Rugged“

  • „Semi-rugged“ Geräte, die in der Marketingsprache zunehmend auch als „business-rugged“ bezeichnet werden, sind in der Regel verbesserte Versionen handelsüblicher (COTS)-Hardware. Die Komponenten sind identisch, aber besser geschützt. So könnte ein „semi-rugged“ Laptop beispielsweise ein dickeres Gehäuse besitzen, ein gelmontiertes Festplattenlaufwerk und eine gegen verschüttete Flüssigkeiten beständige Tastatur.
  • Das „semi-rugged“ Gerät könnte ein Schutzgehäuse oder ein regenwassergeschütztes Gehäuse besitzen.
  • „Semi-rugged“ Geräte erfüllen in der Regel die Vorgaben von IP5x und Mil Std 810.
  • Im Gegensatz zu „fully-rugged“ Laptops können „semi-rugged“ Laptops unter extremen Temperaturen an Leistung einbüßen und ihre Bildschirme können bei Minustemperaturen einfrieren.

SWaP-C

  • Militär und Luft- und Raumfahrt drängen darauf, dass Größe, Gewicht, Strombedarf und Kosten (SWaP-C) weiter reduziert werden, um komplexe Sensor-/Vetronik-Nutzlasten auf unbemannten Plattformen zu unterstützen. Bahnbrechende SWaP-C-Reduzierungen bei Prozessor- und Netzwerk-Switch-Systemen können die Einsatzmöglichkeiten von UAS (unbemannte Flugzeugsysteme)- und UGV (unbemannte Bodenfahrzeuge)-Plattformen erweitern.
  • Der Bedarf an weitergehenden SWaP-Reduzierungen geht größtenteils auf den Kompromiss zwischen der kleinen Größe unbemannter Plattformen und dem Umfang an Nutzlastelektronik zurück, der in diese Plattformen integriert werden muss.

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